Entsprechend kumuliert hat sich der Bedarf bis heute auf dem ohnehin sehr angespannten Münchner Wohnungsmarkt.


Nur knapp 10.300 der ingesamt 86.000 immatrikulierten Studenten fanden im Wintersemester 2009/10 einen Wohnheimplatz. Der Rest - und das sind mehr
als 75.000 Studenten - ringen auf dem schwierigen Münchner Mietmarkt um eine Wohnung.

Die Situation dramatisiert sich ab 2011 weiter: Einerseits mit dem "doppelten Abiturjahrgang", andererseits mit dem Wegfall der Wehrpflicht. Wohl mehr
als 127.000 Studenten suchen dann in München eine adäquate Wohnung. Der Bundesbildungsbericht rechnet in 2011 mit 430.000 Studienanfängern und für das angebliche Spitzenjahr 2013 mit 441.000 Erstsemestern, wenn viele Studenten ihre Orientierungsphase oder Auslandsaufenthalte beendet haben werden. (FOCUS 27/2011)

Bis zum Jahr 2020 tritt keine wesentliche Entpannung ein: Das Statistische Bundesamt prognostiziert selbst für 2020 deutschlandweit 413.000 Studienanfänger, dies entspricht in etwa der augenblicklichen kritischen Situation.

Das Studentenwerk München plant derzeit keine nennenswerten Neubauten. Und trotz ungebrochener Bautätigkeit in der Metropole entsteht kaum Wohnraum für Studenten. Hinzu kommt die stetig steigende Zahl von Single-Haushalten, die kleine Wohnungen für sich beanspruchen.

Diese immense Marktlücke macht aus begehrten Apartments konjunkturunabhängige und renditestarke Wertanlagen. Renditestark auch deshalb, weil der erzielbare Mietpreis pro Quadratmeter wesentlich höher liegt als bei größeren Wohnungen. Das eingesetzte Kapital rentiert sich also noch mehr! [studiosus]³ – Hohe Mieterpotentiale sind heute und morgen vorgezeichnet.

Nicht nur weil Oktoberfest und Lifestyle locken, nimmt der Run auf die Studentenmetropole immer mehr zu, sondern auch weil München der einzige deutsche Hochschulstandort mit 2 Exzellenzuniversitäten ist: Mit der Ludwig- Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TU), aus der bereits drei Nobelpreisträger hervorgingen. Die Reputation des Universitätsstandortes ist außerordentlich und besitzt internationale Sogwirkung. So nimmt auch die Zahl der ausländischen Studenten stetig zu.

 

Marktpotentiale Bild 3